Aktuelles

07.12.2018

Arbeitsrecht in der Insolvenz

Gesetzgeberischer Willen zur Beschleunigung und nachhaltigen Gestaltung von Unternehmenssanierungen.

Das deutsche Arbeitsrecht weist Besonderheiten auf, wenn sich ein Unternehmen durch ein Insolvenzverfahren saniert. Die Ausnahmeregelungen, die sich zum größten Teil aus der Insolvenzordnung (InsO) ergeben, folgen dabei dem gesetzgeberischen Willen, die Sanierung eines Unternehmens zu beschleunigen und zu erleichtern sowie gleichsam nachhaltig zu gestalten.

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04.12.2018

Neuer WIRAS Verbundpartner in Rödinghausen – Herzlich willkommen!

Mit der Kanzlei König, Kreft und Partner freut sich der WIRAS Verbund über Verstärkung in Deutschland.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit:

  • Name der Kanzlei: König, Kreft und Partner mbB
  • Standort: Rödinghausen, Deutschland
  • Kernkompetenzen:
  • Multidisziplinäre Beratung für Unternehmen und Unternehmer.

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04.12.2018

Neuer WIRAS Verbundpartner in Herten – Herzlich willkommen!

Mit der Kanzlei Wolfgang Lorisch freut sich der WIRAS Verbund über Verstärkung in Deutschland.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit:

  • Name der Kanzlei: Wolfgang Lorisch Partnerschaft
  • Standort: Herten, Deutschland
  • Kernkompetenzen:
  • Der Schwerpunkt unserer Kanzlei liegt im Insolvenzrecht mit den jeweiligen gesellschafts- und steuerrechtlichen Anknüpfungspunkten. Neben der Tätigkeit als Insolvenzverwalter liegt die Kompetenz der Kanzlei in der Beratung von Unternehmern und Unternehmen in Ausnahmesituationen.

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04.12.2018

Der „löchrige“ Schutz der D&O-Versicherung

BGH Urteil verschärft die Haftung der Geschäftsführer für Zahlungen nach Insolvenzreife.

Der BGH hat mit seinem Urteil vom 4. Juli 2017 (Az. II ZR 319/15) die Haftung der Geschäftsführer für Zahlungen nach Insolvenzreife deutlich verschärft. Damit realisiert sich eines der Hauptrisiken, für die ein Geschäftsführer eine D&O-Versicherung abschließt. Aber: D&O-Versicherer lehnen Zahlungen verstärkt ab und verweigern den Versicherungsschutz für Geschäftsführer.

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03.12.2018

Neuer WIRAS Verbundpartner in Neuss – Herzlich willkommen!

Mit der Kanzlei TW Treuhand freut sich der WIRAS Verbund über Verstärkung in Deutschland.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit:

  • Name der Kanzlei: TW Treuhand Wirtschaftsprüfer Steuerberater
  • Standort: Neuss, Deutschland
  • Kernkompetenzen:
  • Ganzheitliche Steuerberatung natürlicher Personen
  • Mittelstandsberatung / Beratung inhabergeführter Unternehmen
  • Restrukturierung und Unternehmensplanungen
  • Betreuung in Konzernstrukturen:
    • Konzernabschlussprüfung HGB
    • Reporting an ausländische Konzernmütter
    • Rundumbetreuung von deutschen (Vertriebs) Gesellschaften als Tochterunternehmen ausländischer Konzernmütter

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30.11.2018

Haftung der Geschäftsleitung in der Eigenverwaltung

BGH-Urteil vom 26. April 2018.

Mit dem BGH-Urteil vom 26. April 2018 (IX ZR 238/17) wurde die Frage geklärt, ob die Organe des eigenverwaltenden Schuldners den Gläubigern für eine nicht befriedigte Masseverbindlichkeit haften. Die Karlsruher Richter bejahten die bisher umstrittene Frage. In der Eigenverwaltung übernehmen die Geschäftsführer Aufgaben eines Insolvenzverwalters, insofern seien die Haftungsparagrafen §§ 60, 61 InsO analog anzuwenden. Mehr denn je rückt damit eine insolvenzrechtliche Begleitung der Organe in den Vordergrund.

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29.11.2018

Zustimmung der Gesellschafter bei Veräußerung des gesamten Unternehmens ist Voraussetzung für Wirksamkeit

GmbH-Recht in Österreich.

OGH vom 26.4.2018, 6 Ob 38/18h
Bislang war im österreichischen GmbH-Recht unklar, ob ein Unternehmenskaufvertrag, der von der Geschäftsführung abgeschlossen wurde, zu seiner Gültigkeit zusätzlich auch der Zustimmung der Gesellschafter bedarf. Das GmbH Recht sieht dazu nämlich keine ausdrückliche Bestimmung vor.

Im Aktienrecht hingegen besteht eine ausdrückliche Regelung (§ 237 AktG), wonach die Übertragung des gesamten Gesellschaftsvermögens nur aufgrund eines Beschlusses der Hauptversammlung zulässig ist; für einen derartigen Beschluss ist eine Dreiviertel-Mehrheit erforderlich.

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27.11.2018

Kapitalanlagen in der Krise und Insolvenz

Kapitalanlageprodukte und der Umgang mit diesen in der Krise.

Für professionelle als auch für private Investoren hält der Kapitalmarkt die unterschiedlichsten Anlageprodukte vor. Die Vielfalt stellt besonders Privatanleger vor Probleme, wenn die Kapitalanlage in die Krise gerät. Besonders seit der Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers vor zehn Jahren wurden zahlreiche Gesetze verabschiedet, mit deren Hilfe gerade Verluste bei Privatanlegern vermieden werden sollten. Die Gesetze greifen anscheinend zu kurz: Während in der Causa Lehman rund 40.000 deutsche Anleger circa 700 Mio. Euro in Zertifikate investiert hatten, sind von der aktuellen Container-Pleite P&R rund 54.000 Investoren betroffen. Der Ausfall beläuft sich auf 3,5 Mrd. Euro. Buchalik Brömmekamp kämpft unter anderem auch für P&R Anleger, um die Verluste so gering wie möglich zu halten.

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23.11.2018

Bundestag und Bundesrat beschließen erneut Steuerbefreiung des Sanierungsgewinns

Mehrjährige Hängepartie um die steuerliche Beurteilung von Sanierungen nun beendet.

Düsseldorf/Berlin. 23. November 2018. Nach dem Bundestag (8. November 2018) hat heute auch der Bundesrat die Steuerbefreiung des Sanierungsgewinns erneut gebilligt und damit endlich für mehr Rechtssicherheit gesorgt. Durch das neue Gesetz können Unternehmen in der Krise wieder aufatmen. Sie erhalten innerhalb eines Insolvenz- oder Eigenverwaltungsverfahrens eine Steuerbefreiung, um die Sanierung zu erleichtern oder überhaupt möglich zu machen. Es ist bereits das zweite Gesetz innerhalb eines Jahres. Damit der erste Anlauf hätte in Kraft treten können, sollte die EU-Kommission wegen einer möglichen rechtswidrigen Beihilfe der Steuerbefreiung zustimmen. Brüssel hatte zwar keine Bedenken, entschied aber nicht durch förmlichen Beschluss. Dadurch musste der Gesetzgeber nacharbeiten. Das Gesetz gilt auch für Altfälle, die bis zum 8. Februar 2017 vollzogen wurden.

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21.11.2018

Steuerbefreiung von Sanierungsgewinnen gesichert

Gesetzliche Regelung kann in Kraft treten.

Verzichten Gläubiger innerhalb einer Sanierung ganz oder teilweise auf ihre Forderungen, dann erhöht sich das Betriebsvermögen. Dieser durch die Verzichte entstehende Gewinn ist grundsätzlich steuerpflichtig. Eine Sanierung innerhalb eines Insolvenzverfahrens wäre durch diese Steuerlast allerdings kaum möglich. Die Lösung dieses Konflikts wurde bereits seit Jahrzehnten über die Steuerbefreiung durch sogenannte Sanierungsgewinne erreicht. Nun muss nur noch der Bundestag entscheiden, dass diese steuerliche Begünstigung erhalten bleibt. Das dürfte nur ein formaler Akt sein.

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